Thomas

Ja, es gibt Vereine, die er mag, für die er sich freut, wenn sie gewinnen, mit denen es sich ab und an lohnt mitzufiebern? Dazu genügt manchmal schon eine glorreiche Vergangenheit, ein Gänsehaut-Publikum oder wie im Falle des 1. FC Köln, des TSV 1860 München oder des FC Sevilla ein herrliche Vereinshymne.

Aber schlecht in den Schlaf kommt er wegen all dieser Clubs nicht. Das schafft nur Werder Bremen. Als kleiner Junge folgte er der Vorliebe seiner Cousins, die sich um die Grün-Weißen drehte, freute sich über die Titeljahre 1991 bis 1994, litt 1995 sehr unter der verpassten Meisterschaft und später auch in der Ära de Mos-Dörner-Sidka-Magath. Das alles war aber kein Vergleich zu den Momenten dieses Jahrtausends. Die glorreiche Schaaf-Ära verfolgte er vielfach live und mit stolzer Brust. Seit 2009 geht es aber leider stetig abwärts – und einen Werder-Sieg im Stadion erlebte er letztmals im Dezember 2010. Es war das bedeutungslose letzte Gruppenspiel der Champions League, ein 3:0, Bremen war schon ausgeschieden. Seitdem: Tristesse, Tristesse, Tristesse… Und kein gutes Händchen bei der Auswahl der Spiele.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.