Dezember 2012: Markus Babbel

Markus Babbel hat mal wieder einen Dezember nicht auf dem Trainerstuhl überstanden. Dafür hat er aber souverän seinen Titel als Tor des Monats Dezember verteidigt. Nach 2011 geht die begehrte ausgekontert-Auszeichnung auch im letzten Monat des Jahres 2012 wieder an Markus Babbel. Gut gemacht!

6. Dezember 2009: Der VfB Stuttgart schmeißt Markus Babbel nach nur zwei Siegen in 15 Bundesligaspielen raus.

14. Dezember 2011: Hertha BSC kennt nach dem Streit zwischen Manager Preetz und Trainer Babbel nur einen Schuldigen: der Coach muss gehen.

3. Dezember 2012: Babbel führt Hoffenheim mit zwölf Punkten auf den Relegationsplatz und darf sich verabschieden.

Trotz dieser bemerkenswert schlechten Bilanz strebt Babbel nach Höherem. Der FC Bayern ist ja bekanntlich schon lange sein erklärtes Ziel. Doch so wird das nichts. Da hat ja selbst Lothar Matthäus bessere Chancen auf den Job.

Übrigens: Babbel, der alte Rocker, hat sich seine Ex-Vereine auf die Arme tätowieren lassen. Neben Stuttgart, Liverpool, dem FC Bayern und seinem Jugendverein TSV Gilching-Argelsried wird demnächst auch das Hoffenheimer Logo seine Haut schmücken, wie der 40-Jährige kürzlich in einem Interview verriet. Gibt’s für das sicher oft nachgefragte 1899-Emblem in den Tattoo-Studios eigentlich schon eine Vorlage?

Ich freu mich schon auf den Dezember 2013, wenn Markus den Rausschmiss- und Tor-des-Monats-Dezember-Hattrick schafft. Irgendein Verein wird sich bis dahin schon gefunden haben…

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