Tor des Monats Dezember: Horst Heldt

Jens Keller kann einem schon leidtun: Seit Beginn seiner Trainertätigkeit auf Schalke scheint der ehemalige Bundesligaspieler ein Coach auf Abruf zu sein. Trotz des Erreichens der nächsten Runde in der UEFA Champions League und der Schlagdistanz zu den Champions League-Plätzen in der Bundesliga wirkt es so, als könne es Jens Keller jede Woche erwischen.

Öffentlich werden Nachfolger diskutiert und Trainer wie Werder-Legende Thomas Schaaf berichten öffentlich, bei Schalke einen Vertrag abgelehnt zu haben. Für Keller müssen solche Aussagen nur schwer zu verdauen sein. Andererseits ehrt es Schaaf, dass er im Doppelpass auf Sport 1 äußert, auch aus Respekt gegenüber Jens Keller nicht in konkrete Vertragsverhandlungen mit den Königsblauen eingestiegen zu sein.

Auf Trainer, die sich ein Engagement bei den ambitionierten Knappen vorstellen können, muss der Umgang mit Jens Keller abschreckend und verstörend wirken. Für Manager Horst Heldt wird die Mischung aus halbherziger Loyalität und Indiskretionen aus Vereinskreisen eine schwierige Hypothek bei der nächsten Trainersuche werden.

Schalke 04 geht mit Jens Keller in das neue Jahr. Mal sehen, wie lange das Treuebekenntnis zu Keller dieses Mal hält. Zu wünschen wäre ihm, dass er endlich mal volles Vertrauen bekommt – ob auf Schalke oder woanders.

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