Dortmund in Marseille: Ganz einfache Formel

Ach, was ist die Dortmunder Champions-League-Gruppe kompliziert. Am Ende kann es tatsächlich drei Mannschaften geben, die mit zwölf Punkten gleichauf liegen. Und alle Tageszeitungen und Fachzeitschriften werden mit Was-wäre-wenn-Boxen sämtliche Eventualitäten durchspielen. Dabei gibt es eine ganz einfache Formel. 

Sie lautet: Wenn Neapel nicht ein (punktemäßig) besseres Resultat als Dortmund erzielt, ist die Borussia für das Achtelfinale qualifiziert. Fertig. Mehr muss der geneigte Fußball-Fan, der sich in erster Linie für die Klubs aus der Bundesliga interessiert, gar nicht wissen. Wem das reicht, der braucht nicht mehr weiterzulesen.

Etwas verfahrener wird die Situation erst dann, wenn man sich auch dafür interessiert, in welchem Fall Arsenal oder Neapel weiterkommen würde. Uneindeutig wird es allerdings nur, wenn Neapel sein Heimspiel gegen Arsenal gewinnt und Dortmund in Marseille drei Punkte holt. Denn dann würden die ersten drei jeweils zwölf Zähler aufweisen. Doch auch da gilt zunächst mal die oben stehende Formel. Dortmund hätte nicht weniger Punkte als die Italiener geholt und wäre qualifiziert für die KO-Runde. Ob als Tabellenerster oder-zweiter hängt vom Resultat der anderen Partie ab.

Fest steht also: Haben die drei Teams am Ende je zwölf Punkte, so ist Jürgen Klopps Team auf jeden Fall weiter. Denn die Borussia geht mit einer Tordifferenz von +1 aus dem Dreiervergleich hervor, bei dem alle drei jeweils sechs Punkte geholt hätten. Sollte Neapel (derzeit -3 im Dreiervergleich) nicht mit mindestens drei Toren Abstand gegen die Londoner (derzeit +2) gewinnen, wäre der SSC raus. Bei einem Sieg mit mehr als drei Toren Abstand wäre Neapel sogar Gruppensieger.

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