Fortuna fordert Hertha

Mit einem 2:2 gegen Duisburg hat sich Fortuna Düsseldorf in die Aufstiegsendspiele gegen Hertha BSC Berlin gezittert. Gegen die früh dezimierten Duisburger taten sich die Fortunen lange schwer: Ihnen war das flaue Gefühl im Magen deutlich anzumerken. Kein Wunder bei ganzen vier Siegen in der kompletten Rückrunde. Aber was soll’s – denn die Hertha könnte der schwächste Bundesliga-Drittletzte seit Jahren sein.Das 3:1 gegen 10 Hoffenheimer kann nicht darüer hinwegtäuschen, dass hinter der Hertha eine katastrophale Rückrunde liegt. Bei keinem Spiel wurde dies so deutlich wie bei der 1:2-Heimpleite gegen die bereits abgestiegenen Lauterer. Ganze elf Rückrundenpunkte reichten am Ende, um sich dank schwächelndster Kölner irgendwie in die Relegation zu mogeln. Gerade der Einsatzwille der Herthaner war in vielen Spielen ebenso beeindruckend wie das Krisenmanagement ihres Sportdirektors.

Die Relegationsspiele am 10. und 15. Mai können also getrost als Schneckenrennen um Auf- und Abstieg in die Bundesliga bezeichnet werden. Ganz anders übrigens als im vergangenen Jahr: Gladbach und Bochum siegten sich beide in Serie auf die Relgationsplätze – und zeigten dann zwei packende Spiele. Uns bleibt die Hoffnung, dass die klaren Verhältsnisse den Akteuren aus Düsseldorf und Berlin vielleicht die Handbremse löst. Denn schließlich sind packende Relegationfights das gottgegebene Recht eines jeden Fußballfans. Hough!

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